Die Fotoausstellung „Bilderflut“ der tecteam-Hobbyfotografen war ein voller Erfolg. Es konnte ein ansehnlicher Betrag für die Stiftung help and hope bereitgestellt werden. Wir berichteten schon auf Facebook darüber.

Zum Ausklang des Jahres beschreibt hier der Initiator der Ausstellung, Dirk Schmitz, wie es zur Fotoausstellung kam.

Wie es begann?

Vor ca. zwei Jahren habe ich von einem Kollegen eine gebrauchte Spiegelreflexkamera gekauft, um zu testen, ob die Fotografie für mich ein Hobby sein könnte. Zuvor hatte ich mich mit diesem Thema wenig beschäftigt und höchstens ein paar Schnappschüsse mit dem Handy gemacht.
Recht schnell hat mich dann das „Fotografie-Fieber“ gepackt und ich bin immer wieder mal los gezogen, um bewusst zu fotografieren.

Erste positive Feedbacks

Die besten Ergebnisse habe ich seither bei Instagram und Facebook als Online-Fotoalbum für mich zusammengestellt.
Die Fotos kamen im Netz sehr gut an und die Neugierde wuchs, sich die Ergebnisse einmal gedruckt anzusehen, um zu schauen, ob sie mit den bei mobilen Endgeräten immer geschönten Darstellungen mithalten können? Sie konnten!

Schnell fanden sich weitere Interessierte

Als ich im Anschluss mit meinen Kollegen über das Thema gesprochen habe, stellte sich heraus, dass ich nicht der einzige Hobbyfotograf bei tecteam bin! So entstand die Idee, gemeinsam eine Ausstellung für die Mitarbeiter von tecteam, Familien und Freunde auf die Beine zu stellen.

Schließlich überlegten wir uns kurz vor Weihnachten, die Fotos nicht nur zu zeigen, sondern auch für einen guten Zweck zum Verkauf anzubieten.
tecteam ist schon seit geraumer Zeit Partner der help and hope Stiftung, die benachteiligte Kinder und Jugendliche in Deutschland unterstützt, sodass wir uns entschieden haben, den Erlös möglicher Verkäufe dieser guten Sache zukommen zu lassen.

Unsere Chefetage war ebenfalls von der Idee angetan und stellte uns kurzerhand die Räumlichkeiten des tecteam Bildungsinstituts zur Verfügung. Auch Kaffee und Getränke wurden von der Geschäftsführung gesponsort. Andere Kollegen beteiligten sich ebenfalls mit Getränke- und Kuchenspenden, sodass eigentlich nichts mehr im Wege stand.

Die Vorbereitung

Sieben tecteam-Hobbyfotografen/innen setzten sich zusammen und in kurzer Vorbereitungszeit wurden über hundert Fotos ausgewählt, zum Druck gegeben und zum großen Teil gerahmt. Es wurde dabei auch fleißig über die Bildanzahl je Teilnehmer, Bildgrößen, Druckqualität, Präsentationsweisen und natürlich auch über Verkaufspreise diskutiert.
Da wir nicht einschätzen konnten, wie groß die Resonanz sein würde, haben wir uns auf Mund zu Mund Propaganda und Facebook-Einladungen an Freunde beschränkt.
Kurz vor der Ausstellung stieg dann doch die Nervosität.
Wie viele Besucher können wir erwarten und wird überhaupt auch nur ein Foto verkauft?
Am Tag der Ausstellung ist das Wetter gut und die Dortmunder Borussia hat ein Heimspiel … kommt überhaupt jemand?

Die Ausstellung

Wir hatten die letzten Fotos noch nicht aufgehängt, da kamen auch schon die ersten Gäste und mit einem kleinen Sektempfang startete eine rundum gelungene Aktion. An die einhundert Besucher zählten wir an dem Tag. Die Kauf- bzw. Spendenbereitschaft war sehr erfreulich.
Hatten wir im Vorfeld darauf gehofft, vielleicht zwei- bis dreihundert Euro für die Stiftung einzunehmen, wurden wir von der Resonanz regelrecht überwältigt.
Am Ende konnten wir help and hope stolze 1.200 Euro übergeben.
Eine Veranstaltung, die zwar anstrengend und aufregend, aber absolut lohnenswert war.

Was kommt im Anschluss?

Bei tecteam gibt es nicht nur Hobbyfotografen, wir haben auch einige malende, musizierende und textende Künstler unter uns … und, wer weiß? Vielleicht gibt es ja schon in 2019 eine weitere Künstleraktion für einen guten Zweck.