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iiRDS-Version 1.0 – und wie geht’s weiter?

Jetzt wird’s spannend – der tekom Metadaten-Standard iiRDS wurde passend zur Frühjahrstagung in Koblenz veröffentlicht. Spätestens jetzt werden wohl die Software-Hersteller mit der Implementierung beginnen, können sie sich doch jetzt auf einen Stand „verlassen“. Das Konsortium wächst, es kommen Industriekunden dazu – das ist wichtig und gut, denn nur so wird die Akzeptanz und die Umsetzung des Standards eine Zukunft haben.

Aber müssen die Nutzer warten, bis die CMS-Hersteller mit einer neuen Version „um die Ecke“ kommen? Wir glauben nicht, denn vorbereitende Arbeiten wie Strukturierung und Modularisierung sowie ein gutes Metadatenkonzept helfen auf jeden Fall. Unabhängig davon, ob ein Redaktionssystem im Einsatz ist oder nicht.

Natürlich sollten Sie, wenn Sie jetzt mit diesen Arbeiten beginnen, sich unbedingt den Standard von der tekom-Webseite iiRDS.tekom.de herunterladen und intensiv anschauen. Denn gerade die UseCases und die darauf aufbauenden Metadaten helfen, wenn man am Anfang steht. Auch der ein oder andere Vortrag zum Thema findet sich im Web, z. B. auf den Tagungsseiten der tekom.

Wenn Sie Unterstützung benötigen, gibt es im Umfeld der Technischen Kommunikation einige Fachleute, die diese Themen nicht zum ersten Mal umsetzen. Einige dieser Experten sind auch Mitglied im tekom-iiRDS-Konsortium. Was die CMS-Hersteller betrifft, gibt es einige Hersteller, die zeitnah eine neue Version herausbringen, bei der der iiRDS-Standard implementiert ist. Damit können Sie ihre bereits im Redaktionssystem vorhandenen Informationen gemäß iiRDS auszeichnen und los geht’s. Dem Austausch von Informationen ist dann quasi keine Grenze mehr gesetzt.  

Wie gehe ich als Unternehmen jetzt am besten vor?

Aber was tun, wenn (noch) kein Redaktionssystem im Haus ist? Eine mögliche Alternative könnte der Cloud-Dienst c-rex.net sein. Der Ansatz von IDS (Information Delivery Service) bzw. DTS (Digital Transformation Service) ist ein anderer als bei den klassischen Content Delivery Portalen. Es ist völlig unwichtig, in welchem Format die Informationen/Daten erstellt wurden. Denn bei dieser Anwendung wird das Format erst dann generiert, wenn der Request erfolgt ist. Und alle Formate, die angefordert werden, können auch erzeugt werden. Ein weiterer Vorteil des Systems: Die Informationen werden dynamisch bei der Anfrage (Request) an „ihren“ Quellen“ abgefragt, es müssen keine statischen Informationen in eine Anwendung hochgeladen und später aktualisiert werden.

Es ist egal, ob Ihre Informationen in Word, FrameMaker, PDF oder was auch immer vorliegen. Der Fokus liegt auf der Anfrage des Nutzers nach Informationen. Und da der Nutzer meist eh nicht weiß, welche Informationen es gibt und wie sie vorliegen, bietet IDS eine gute Möglichkeit. Über eine API kann das Tool auch gut mit anderen CDP (Content Delivery Portalen) zusammenarbeiten, so muss man sich auf keinen Hersteller festlegen. 

Die künftige Entwicklung bleibt spannend

Die Entwicklungen in diesem Bereich bleiben auf jeden Fall spannend! Content Delivery ist nur eine der möglichen Anwendungen (sie deckt das „D“ in iiRDS ab). Der Bereich der Anfrage (Request) ist aber mindestens genauso spannend. Man sollte also auf jeden Fall bei diesem Thema am Ball bleiben und die Entwicklung verfolgen. tecteam war von Anfang an in der AG Information 4.0 mit dabei (wir sind Gründungsmitglied) und wird die Entwicklungen weiter mit gestalten – „stay tuned“. ;)

Von: |2018-08-28T12:00:17+00:0016.08.2018|Kategorie/n: Technische Kommunikation|Tags: , , , |0 Kommentare

Ein Beitrag von:

Leiter Beratung, stellv. Institutsleiter

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